Rezension „I.Q.“ von Joe Ide ***

I.Q ist das erste Buch von Joe Ide. Erschienen ist es im Suhrkamp Verlag.

Inhalt:
Isaiah Quintabe genannt I.Q. stammt aus den schwarzen Hoods von L.A. Ich würde sagen, dass er sowas wie ein Profiler ist, der aus Informationen gewisse Schlüsse ziehen kann. Die Gabe nutzt er um sich als Privatdetektiv sein Geld zu verdienen. An seiner Seite ist sein Kumpel Dodson, den er schon seit der Schulzeit kennt.

Die Geschichte wird in zwei Zeitsträngen erzählt. Der erste spielt in der Vergangenheit von I.Q. und Dodson und man erfährt, was in seinem Leben passiert ist. Der zweite spielt in der Gegenwart, in der er von einem Rapper angeheuert wurde, um denjenigen zu finden, der einen Killer auf ihn angesetzt hat.
Die Kapitel aus der Vergangenheit haben mir noch am besten gefallen. Man erfährt viel über I.Q. und kann ihn somit auch besser verstehen. Leider fehlt mir an den Kapiteln in der Gegenwart die Spannung. Mir ging es da relativ häufig so, dass ich mit den Gedanken abgeschweift bin.
Die Sprache ist der Umgebung und der dort lebenden Menschen angepasst, sonst würde es ja auch nicht passen. Wer mit dieser eher harten Sprache nichts anfangen kann, dem wird dieses Buch wahrscheinlich nicht gefallen.
Ich würde dieses Buch nicht als Thriller bezeichnen. Die Idee von einem mal anderen Detektiv gefällt mir sehr gut. Jedoch finde ich, dass es in diesem Buch nicht so überzeugend rübergekommen ist. Wer vielleicht mit anderen Erwartungen an das Buch ran geht und nicht so viel Spannung erwartet, dem könnte es gut gefallen. Ich vergebe für das Buch 3 Sterne.

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